Symptome und Behandlungsmethoden

Tetanus: Symptome, Ursache und Behandlung

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Was ist die Ursache von Tetanus?

Das Bakterium Clostridium tetani vermehrt sich nur unter anaeroben Bedingungen, also nur dort, wo kein Sauerstoff hingelangt.

Eine oberflächliche Wunde mit einer etwas größeren Fläche ist besser belüftet als ein tieferer Schnitt oder Stich mit einem spitzen Gegenstand. Eine solche Wunde ist daher weniger gefährlich. Eine harmlos anmutende Verletzung bei der Gartenarbeit hingegen, etwa der Stich an einem Dorn, ist unter Umständen eine ideale Eintrittspforte für den Tetanus-Erreger.

Außerdem fühlt sich der Erreger in bereits abgestorbenem Gewebe sehr wohl, denn auch hier liegt ein anaerobes Milieu vor. Solch totes (nekrotisches) Gewebe kommt häufiger in größeren Wunden vor, besonders dann, wenn sie nicht ausreichend chirurgisch behandelt werden.

Größere Quetschungen (bei denen eher Gewebe abstirbt) oder sogenannte Pfahl-Verletzungen (bei denen ein Gegenstand tief im Körper steckt), gelten als höheres Risiko.

Auch Tierbisse wie etwa Hundebisse hinterlassen tiefe Wunden, die ebenfalls eine mögliche Eintrittspforte für die praktisch überall vorkommenden Tetanus-Erreger sind.

Mit einer Blutvergiftung hat Tetanus nichts gemein. Zwar sind in beiden Fällen Bakterien die Verursacher, allerdings verschiedene Bakterien, die zu unterschiedlichen Symptomen führen. Auch die Wunde bei einer Tetanus-Infektion zeigt sich oft nicht besonders auffällig oder entzündet.

Risikofaktor Haut-Erkrankungen

Erkrankungen der Hautoberfläche, wie etwa ein offenes Ekzem, begünstigen eine Tetanus-Infektion.

Risikofaktor Alter

Alte Menschen erkranken eher an Wundstarrkrampf. Bei ihnen bauen sich die Antikörper, die ihr Körper nach einer Impfung gebildet hat, oft schneller wieder ab als bei jüngeren Menschen. Sie benötigen daher in kürzeren Abständen Auffrischungs-Impfungen. Geschieht das nicht, sind sie weniger gut geschützt.

Alte Menschen haben häufig eine schlechtere Durchblutung, beispielsweise aufgrund von Gefäß-Erkrankungen oder Diabetes. Bei einer Verletzung ist dann auch die Wunde schlechter durchblutet und damit weniger gut mit Sauerstoff versorgt. Folglich haben es die anaeroben Bakterien leichter, sich zu vermehren.

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